Autor: Red_ynnoR16

Suche nach weiteren Typ 1-Diabetikern für eine gegenseitige Unterstützung beim Altwerden

Die Betreuung älterer Menschen, die auf eine kontinuierliche Insulinzufuhr angewiesen sind, ist in stationären Einrichtungen und durch ambulante Pflegedienste derzeit völlig unzureichend. Als INSULINER wissen wir, dass der Austausch mit vertrauten Typ1-Diabetikern im Alltag entlastend und hilfreich ist. In unserem ‚Ellerhaus‘ ist überraschend eine Wohnung frei geworden und ich suche erneut intensiv ältere Betroffene, die sich innerhalb eines Wohnprojektes bei der individuellen Therapie unterstützen, ihr Wissen mit Interessierten teilen und so ihre Selbständigkeit lange erhalten.

Die Wohnungen der Genossenschaft „Gemeinsam ins Alter Schwalmstadt“ werden im April / Mai 2022 bezugsfertig sein.

Sissi Kuhn-Prinz
0171 3735990
sissi.kp@outlook.de

http://gemeinsaminsalter-schwalmstadt.de

Umziehen als FreeStyle Libre Nutzer

Wer das FSL-Messsystem nutzt, freut sich über den sehr deutlich verbesserten Kundenservice. Dazu gehört auch, dass eine Adressänderung ganz einfach online durchgeführt werden kann. Diese Änderung allein reicht allerdings nicht für die turnusmäßige Zusendung der Sensoren innerhalb der üblichen Jahresversorgung. Damit auch die Lieferanschrift – anderes Programm / andere Datei – geändert wird, ist ein telefonischer Kontakt mit dem Kundenservice notwendig!
So der Stand von Mitte August 2021

Viele Grüße aus der Schwalm!

Sissi

Freestyle libre Sensor und MRT

Ich hatte heute (29.5.2021) ein MRT der linken Schulter, aktuell trage ich einen FL2-Sensor auf der rechten Seite. Nach einer kurzen Diskussion mit der RTA konnte ich dann den Sensor dran lassen. Sie meinte, ich solle läuten, wenn dieser heiss wird, was aber nicht passierte. Man merkt rein überhaupt nichts.
Die Frage war dann, ob er noch funktioniert, aber das ging ganz prima, er arbeitet wie zuvor auch.
Natürlich kann das MRT-Personal darauf bestehen, dass alles Metallische abgelegt wird, weil es theoretisch überhitzen kann oder auch die Bildqualität stören kann. Aber der Sensor wird nicht heiss auf der Haut und kaputt geht er auch nicht.

Oliver

Was für ein Theater

Ich war gestern mit meiner Tante (84) in der Festhalle. Ja, ihr habt richtig gehört: in der Frankfurter Festhalle! Ach, was für ein Theater! Und das werdet ihr nicht glauben: Es war alles legal mit ausdrücklicher Genehmigung der Regierung und Aufforderung des Gesundheitsamtes. Alles sollte hygienisch und absolut sicher erfolgen.

Das Spektakel sollte um 14:15 Uhr beginnen. Wir sind also um 13 Uhr von Hochheim aus losgefahren, um im 30 km entfernten Frankfurter Zentrum am Messegelände pünktlich zu sein. Um 13:30 Uhr waren wir am Eingang und es hatte bis jetzt alles wunderbar geklappt.

Wir sahen die Schlange hinter dem Eingang: 230 m stand angeschrieben. Schnell durchgerechnet mit 1,5 m Abstand wären es gute 150 Menschen vor uns – und das alles in einem Raum. Obwohl meine Tante noch sehr gut zu Fuß ist, bekam sie sofort einen Rollstuhl. Es war das erste Mal, dass sie in so einem Ding gesessen hat, was für eine Aufregung. Und die vielen Leute! Das hatte sie seit Jahren nicht mehr erlebt.

Sie hat es genossen. Wollte möglichst jeden Einzelnen interviewen. Ging natürlich nicht, also hat sie mich und die nächste Umgebung in Anspruch genommen, gemustert, sich die Gesichter hinter den Masken fantasievoll ausgemalt, das Bewegungsmuster jedes Einzelnen detailgetreu beobachtet. Die anderen waren natürlich auch begeistert und taten das Gleiche. Wann hatte es so ein Schauspiel auf Staatskosten jemals gegeben?

Die nächsten 2,5 Stunden waren sehr kurzweilig, zumindest für meine Tante. Später haben wir mitbekommen, dass es nicht nur den einen Eingang gab, sondern gefühlte 10 oder mehr und genauso viele Schlangen. Es war standesgemäß für die Messestadt Frankfurt – Jubel Trubel und Gigantomanie.

Bis wir die eigentlichen spritzgeschulten Akteure in Weiß erblickt hatten, war es bereits gegen 16 Uhr. Na klar, sowohl die Festhalle als auch das komplette Messegelände wurde im besten Licht präsentiert, dazu sollten die Menschen lange Gelegenheit haben. Ein kurzer Pick von dem gestressten Personal und schon war alles vorbei. Das war für mich relativ kurz und enttäuschend, nicht aber für meine Tante. O-Ton meiner Tante: „So schnell und hektisch habe ich noch keinen abspritzen sehen.“ Ich habe mich dafür aber in Berge von Papier vertieft, meine Tante aufgeklärt, denn von einer gelassenen mündlichen Aufklärung der Laienspieler konnte keine Rede sein, dafür verlangten sie aber jede Menge Unterschriften.

Sie ist jetzt todsicher Save, aber ich? Ich denke als Diabetiker lieber gar nicht drüber nach. Meine Tante war schon immer mutig, eine Draufgängerin, eine Macherin, die den Krieg überlebt hat. Das Positive, den Mut und den unerschütterlichen Glauben gab sie an mich weiter. Ich bin ja auch die ganze Zeit cool geblieben. Hatte einen kühlen Kopf bewahrt, dafür aber den rebellischen Bauch. Das Bauchgefühl trieb meinen Blutzucker in schwindelerregende Höhen. Die Hypertonie konnte ich erst wieder am nächsten Tag zügeln.

Das Spannendste begann jetzt. Wird es wehtun, wird es schwellen oder sogar knallrot werden? Wird sie Fieber bekommen oder gar ohnmächtig werden? Was passiert jetzt? Nein, nichts dergleichen war der Fall. Es ist ja auch nichts für Weicheier. Die Stunde der Beobachtungsphase haben wir auf dem Rückweg verbracht: Mehrere Gänge, lange Flure, etliche Treppenhäuser – ohne dass uns jemand von den Akteuren in Weiß beobachtet, beraten oder eine wohlverdiente Pause empfohlen hat.

Kurz vor 18 Uhr war ich mit meiner Tante schon wieder Zuhause. O-Ton meiner Tante, die wirklich schon vieles erlebt hat: „Es war total lächerlich, aber irgendetwas muss man den alten Leuten ja bieten.“ Sie freut sich jetzt schon in voller Euphorie auf das nächste Theater in 3 Wochen.

Danach kommen meine Eltern dran, wenn sie es noch erleben dürfen. Mein Vater (85) hat 3-fachen Krebs und bekommt Chemo. Die Onkologen haben noch keine Ahnung, ob die Impfung überhaupt hilft oder sich sogar nachteilig auswirkt, trotzdem will mein Vater geimpft werden. Notfalls unterbricht er die Chemotherapie. Meine Mutter (81) möchte gern geimpft werden. Sie kennt aber die Festhalle. Vor Jahren war ich mit ihr zu „Holiday on Ice“ und sie pflichtete mir bei: „Für so ein Theater bin ich jetzt schon zu alt.“. Ich denke, es hat nichts mit dem Alter zu tun, denn jeder ist alt, ob 4 Jahre alt oder 84 Jahre alt. Ich muss dazu sagen, dass meine Mutter vor einem Jahr einen schlimmen Schlaganfall hatte und von ihren Nächsten, dem Mann und ihrer Schwester, liebevoll zur fast vollständigen Genesung aufgefangen wurde.

Deshalb wäre so ein Theater wie das in der Frankfurter Festhalle für sie tödlich. Die Politik ist jedoch als Unbeteiligter ganz anderer Meinung und erreicht nur ein paar wenige wie z.B. meine Tante. Meine Mutter aber bräuchte, wie viele andere, einen ihr sehr vertrauten Arzt, der ihr den gesamten Vorgang standhaft, gelassen und glaubwürdig erklärt und sich auch nach dem Impfvorgang liebevoll und stressfrei weiter um sie kümmert. Es wäre doch gelacht, wenn wir diesen Weg nicht finden würden.

Waldemar

 

Hund knurrt!

 

Hallo, habe seit 4 Wochen einen Hund. Eigentlich sehr lieb. Beobachte, dass er mich leicht anknurrt.  Jedesmal war der Blutzucker niedriger oder höher. Hat damit schon jemand Erfahrung?

Gruß Britta

britta.berg.scheer(at)icloud.com

Tresiba vergessen – das Ergebnis überrascht

Hallo zusammen,

gestern Abend ist mir trotz 49-jähriger Diabetesdauer ein absoluter Anfängerfehler passiert: Ich habe vergessen, mein Tresiba zu pennen. Dies ist mir auch in den 15 Jahren vorher unter Levemir zwei- oder dreimal passiert. In diesen Fällen bin ich jedesmal zwischen 2 und 3 Uhr nachts wegen einer Ketoazidose aufgewacht.

Der Nüchternwert heute morgen war selbstverständlich eine Katastrophe, das sieht man auch auf dem Foto. Zur Info: Der obere Warnwert steht bei 220. Das eigentlich unerwartete, überraschende
und gleichzeitig aber auch interessante war, dass trotz des hohen Wertes keine Ketoazidose vorlag, was das weitere Vorgehen erfreulicherweise sehr vereinfacht. Offensichtlich reicht die Tresibadosis des Vorvorabends noch soweit aus, um die Ketoazidose zu unterdrücken. Ob das bei euch auch so zutreffen würde, weiß ich natürlich nicht. Vielleicht ist es dennoch für den ein oder anderen von Interesse.

Schöne Grüße aus Soest und bleibt gesund
Frank

Das kurze Leben des Evensense Sensor 6

Nachdem nun mein fünfter Eversense Sensor am 171. Tag 9 Tage vor Laufzeitende ausgefallen war, musste ich 2 Wochen bis zum neuen Sensor überbrücken. Ich habe einen Libre 2 Sensor und einen Dexcom G 6 Sensor gesetzt, die letzten 3 Tage kam dann noch der neue Eversense Sensor dazu. Im Vergleich haben alle 3 Sensoren ähnliche Daten, die mit der blutigen Messung überein stimmten, geliefert. Auch die Verläufe zeigten ähnliche Bilder. Insgesamt ist der Libre 2 für mich der Testsieger. Er hat am schnellsten auf Veränderungen reagiert. Gegen den Dexcom sprechen für mich die kurze Laufzeit (10 Tage) und der viele Verpackungsmüll. Für den Dexcom spricht die Möglichkeit, dass er bei Abweichungen kalibriert werden kann. Sowohl den Dexcom als auch den Libre 2 musste ich zusätzlich abkleben. Was beim Eversense Senor mich wirklich stört ist das unplanmäßige vorzeitige Ende der Sensoren. Natürlich ist das Setzen und wieder Entfernen jedes mal ein kleiner Eingriff, den ich mit der Praxis planen muss, das macht es kompliziert. Ansonsten liefert der Sensor gute Ergebnisse und was mich erfreut ich sollte ein halbes Jahr Ruhe haben und kann den Transmitter jederzeit ablegen z.b. beim schwimmen, brauche ihn nicht abkleben und verliere ihn auch nicht am Türrahmen.

Petra

Eversense/Libre 2

Dexcom
Accu-Chek Aviva

 

Libre 2

Dexcom

Eversense der Fünfte

Der fünfte Sensor läuft seit 155 Tagen gut und zuverlässig, nur Sonne mag er gar nicht, da spinnt er immer noch, zu hoch zu niedrig oder halt gar nicht. Probleme hatte ich zwischendurch mal mit der Haut, da war der Transmitter teilweise vom Klebepflaster gerutscht. Da ich eine Nickel-Sulfat-Allergie habe, weiß ich jetzt, aus was die Kontakte zum Laden bestehen.
Probleme bereitet mir jetzt nur die Erreichbarkeit der Praxis wegen dem anstehenden Wechsel in 25 Tagen. Die sind wegen Corona kaum erreichbar und haben nur eingeschränkte Öffnungszeiten.

Petra

Sensorstörung bei Sonne

Hautreizung durch Ladekontakte